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Mechanismus · 6 Min. Lesezeit

Von einem belgischen Labor bis vor deine Haustür: wie wir beziehen

Vekovia · 27. Mai 2026

Von einem belgischen Labor bis vor deine Haustür: wie wir beziehen

Ein Nahrungsergänzungsmittel ist nur so vertrauenswürdig wie die Lieferkette dahinter — und die meisten Lieferketten sind unsichtbar. Wir zeigen dir unsere lieber. Eine Vekovia-Kapsel enthält eine kurze Liste von Dingen, und jedes davon lässt sich auf einen konkreten Ursprung und einen konkreten Grund für seine Anwesenheit zurückführen. Was folgt, ist genau diese Spur — von einem Forschungslabor in Belgien bis zur Flasche in deinem Regal, geschrieben so, wie wir uns selbst eine Herkunftsgeschichte wünschen würden.

Das Bakterium: eine belgische Forschungslinie

Die Hauptzutat ist Akkermansia muciniphila, und die Version ist entscheidend. Wir verwenden die pasteurisierte Form, also hitzebehandelte, nicht lebende Zellen, bezogen von dem europäischen Forschungslabor, das die EU-Zulassung als neuartiges Lebensmittel (Novel Food) dafür hält.

Diese Linie zählt mehr, als es klingen mag. Die Geschichte des Bakteriums reicht von seiner Erstbeschreibung 2004 über die grundlegende Stoffwechselforschung bis zur ersten Humanstudie 2019, in der sich die pasteurisierte Form als die nützlichere erwies (Depommier et al., 2019). Dieses Gesamtwerk war die Grundlage dafür, dass die EU pasteurisierte Akkermansia muciniphila 2022 als neuartiges Lebensmittel zugelassen hat. Die umfassende Übersichtsarbeit zum Feld steht in Nature Reviews Gastroenterology & Hepatology (Cani et al., 2022).

„In der EU als neuartiges Lebensmittel zugelassen“ ist eine regulatorische Tatsache über Rechtsstatus und Sicherheitsprüfung. Es ist kein Gesundheitsclaim, und es bedeutet nicht, dass das Nahrungsergänzungsmittel irgendetwas behandelt oder verhindert. Wir halten diese beiden Dinge bewusst auseinander.

Die Beeren: europäisch, gefriergetrocknet, ganz

Der zweite Teil der Formel ist Frucht: gefriergetrocknete europäische Beeren, eine pro Produkt. Heidelbeere, Granatapfel, Himbeere — jede von europäischen Erzeugern bezogen und gefriergetrocknet statt heißgetrocknet, damit die Polyphenole und die Struktur der Frucht das Verfahren weitgehend intakt überstehen.

Die Beere ist wegen der Literatur in der Kapsel. Quer durch die Polyphenolforschung werden Verbindungen aus Beeren im Zusammenhang mit Akkermansia und dem Darmumfeld untersucht, in dem sie lebt; wir beschreiben diese Studien in anderen Beiträgen, wo sie sich sauber zuordnen lassen. Eine Polyphenolquelle aus der ganzen Frucht ist außerdem eine ehrlichere Sache in einer Flasche als ein isolierter Extrakt, der als Heldenzutat verkleidet wird.

Was nicht drin ist

Manchmal ist der nützlichste Teil einer Herkunftsgeschichte die Liste der Dinge, die fehlen. Eine Vekovia-Kapsel enthält keine Konservierungsstoffe. Sie braucht keine. Die Gefriertrocknung entzieht das Wasser, von dem Mikroben und Abbaureaktionen abhängen — genau deshalb passt die Methode zu einer lagerstabilen Kapsel. Wer das Wasser schonend herausnimmt, braucht keine Chemikalie, die dafür entschädigt, es drinzulassen.

Wir halten die Zutatenliste außerdem bewusst kurz: das pasteurisierte Bakterium, die gefriergetrocknete Beere und ein zugelassener Nährstoff pro Produkt. Keine Füllstoff-Erzählung, keine „proprietäre Mischung“, die die Mengen versteckt, keine Sammelsurium-Liste modischer Zusätze. Wenn etwas in der Kapsel ist, können wir dir sagen, warum es dort ist und woher es kommt. Jedes der vier Vekovia-Produkte trägt diese Liste auf seiner eigenen Seite.

Warum wir das aufschreiben

Für eine Marke, die auf wissenschaftlicher Glaubwürdigkeit gebaut ist, würde Vagheit über die eigene Lieferkette den Rest des Arguments zunichtemachen. Also verfolgen wir das Bakterium zu seiner zugelassenen europäischen Quelle zurück, die Beeren zu europäischen Erzeugern — und das Fehlen von Konservierungsstoffen zu einer Methode, die sie überflüssig macht.

Die Vertragssprache mit dem Lieferanten ist noch nicht final. Sobald sie es ist, sagen wir genau, wie wir das belgische Labor auf dem Etikett und auf der Produktseite nennen. Bis dahin ist dies die ehrliche Version: ein europäisches Forschungsbakterium, europäische Beeren, keine Konservierungsstoffe — eine Liste, kurz genug, um sie vollständig zu lesen.

Im nächsten Beitrag gehen wir zurück zu der Mausstudie, mit der dieses ganze Forschungsfeld begann.

Quellen

  1. Depommier C et al. Supplementation with Akkermansia muciniphila in overweight and obese human volunteers: a proof-of-concept exploratory study. Nat Med 2019. PMID 31263284. DOI · PubMed
  2. Cani PD et al. Akkermansia muciniphila: paradigm for next-generation beneficial microorganisms. Nat Rev Gastroenterol Hepatol 2022. PMID 35641786. DOI · PubMed